Ein respektvoller Prozess beginnt mit Fragen: Wer darf erzählen, wie wird Kontext vermittelt, welche Namen müssen sichtbar sein? Dokumentierte Zustimmung, gemeinsame Entscheidungswege und transparente Kreditierung verhindern Verzerrung. Erzähle, wie du Autor:innenschaft sichtbar machst und welche Formulierungen in Beschriftungen für dich am besten funktionieren, ohne intime Inhalte zu offenbaren.
Gerechtigkeit zeigt sich im Budget: marktgerechte Honorare, Vorauszahlungen, Produktionssicherheit, Gewinnbeteiligungen und Rückflüsse in Bildungsfonds. Teile Beispiele, welche Modelle bei dir funktionieren. Wir sammeln praxiserprobte Sätze, Musterklauseln und Warnzeichen, die auf Ungleichgewichte hinweisen, bevor sie Vertrauen zerstören und langfristige Beziehungen gefährden.
Unterschiede zwischen Wertschätzung und Aneignung werden in der Praxis sichtbar: Wird Wissen ohne Zustimmung entnommen, werden Motive entkontextualisiert, werden Gemeinschaften verdrängt? Beschreibe Situationen, in denen du umgesteuert hast, und welche Alternativen – etwa Co-Design – Würde und Selbstbestimmung konkret sichern konnten.